Bienvenue sur la page française du lycée ASKA

Herzlich Willkommen auf der französischen Seite des Askanischen Gymnasiums

            

Bonjour!   Salut!   Comment allez-vous?

Am Askanischen Gymnasium wird Französisch als 2. Fremdsprache ab der 7. Klasse, als 3. Fremdsprache in der 8. Klasse unterrichtet und in der Oberstufe als Grund- und Leistungskurs angeboten. Die Lehrkräfte können Sie dem Organigramm der Schule entnehmen.

 

Warum Französisch lernen?

  • Nach Englisch und Deutsch und vor Spanisch ist Französisch die Sprache, die im Internet am dritthäufigsten vertreten ist.

  • Französisch lernen erleichtert auch das Erlernen anderer, insbesondere der romanischen Sprachen (Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Rumänisch).

  • Als fünftgrößte Handelsmacht lockt Frankreich Unternehmer, Forscher und die besten ausländischen Studenten an.

  • Französisch ist zugleich Arbeits- und Amtssprache in der UNO, der UNESCO, der NATO, der Europäischen Union, im Internationalen Olympischen Komitee und im Internationalen Roten Kreuz, sowie mehrerer internationaler Gerichtshöfe. Für jeden, der eine Karriere in einer internationalen Organisation anstrebt, ist die Beherrschung des Französischen unerlässlich.

  • Französisch wird häufig als die Sprache der Kultur betrachtet.

Jeder Französischkurs ist zugleich auch eine kulturelle Reise in die Welt der Mode, der Gastronomie, der Künste, der Architektur und der Wissenschaft.

 

Kompetenzentwicklung in den Modernen Fremdsprachen

Im Schuljahr 2017/18 wird der neue Rahmenlehrplan 1-10 unterrichtswirksam. Erstmals werden Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg nach einem gemeinsamen Rahmenlehrplan unterrichtet werden, der sowohl für die Grundschule als auch für die Sekundarstufe I (Gymnasium und ISS) und den Förderschwerpunkt Lernen gilt. Der Rahmenlehrplan 1-10 ist in die Teile Bildung und Erziehung (Teil A), Fachübergreifende Kompetenzentwicklung (Teil B) und Fächer (Teil C) gegliedert. Im neuen Rahmenlehrplan 1-10 gibt es nun für alle modernen Fremdsprachen gleichermaßen Standardbeschreibungen (A-H) für die verschiedenen Jahrgangsstufen in Bezug auf die Kompetenzen.

In Anlehnung an die Bildungsstandards für die fortgeführte Fremdsprache (Englisch/Französisch) für die Allgemeine Hochschulreife (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.10.2012) werden fünf Kompetenzbereiche unterschieden (siehe Abbildung). Fremdsprachliche Handlungsfähigkeit entwickelt sich im Zusammenspiel von funktionaler kommunikativer Kompetenz, interkultureller kommunikativer Kompetenz sowie Text- und Medienkompetenz. Dieser Prozess wird begleitet durch die Entwicklung von Sprachlernkompetenz und Sprachbewusstheit.

Dem schulischen Fremdsprachenunterricht kommt eine besondere Bedeutung für die Entwicklung von Mehrsprachigkeit und im Hinblick auf lebensbegleitendes Sprachenlernen zu. In einer Zeit zunehmender internationaler Verflechtungen und Kontakte ist die Lebenswirklichkeit der heute Heranwachsenden geprägt von verschiedenen Sprachen und Kulturen. Spätestens in der Schule und im Freizeitbereich sammeln die Lernenden – besonders durch den Umgang mit den Medien – Eindrücke, die über ihre Herkunftssprache und -kultur hinausgehen und die Entwicklung interkultureller Handlungsfähigkeit erfordern. In diesem Zusammenhang kommt dem Erwerb von Fremdsprachen eine entscheidende Rolle zu. Er bildet eine wesentliche Voraussetzung dafür, Menschen mit unterschiedlichen Sprachen zu verstehen und erleichtert die grenzüberschreitende Verständigung, persönliche Kontakte, berufliche Mobilität und Kooperationsfähigkeit.

Der Erwerb von Fremdsprachen bildet eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung fremdsprachiger Handlungsfähigkeit. Der systematische Aufbau sprachlicher Kompetenz im Zusammenhang mit der Entwicklung von Sprachlernkompetenz durch kooperative und individuelle Arbeit bildet eine wichtige Grundlage des Fremdsprachenunterrichts. (Teil C Moderne Fremdsprachen Jahrgangstufe 1-10).

 

Französisch in der Sekundarstufe I

In der 7. Klasse wird Französisch u.a. als Teilungsunterricht (zeitgleich mit Englisch) angeboten, d.h. die SchülerInnen haben wöchentlich jeweils 2 Stunden als ganze Klasse und 2 Stunden als halbe Klasse Unterricht. In der 8. Klasse findet der Unterricht 4-stündig und in der 9.-10. Klasse 3-stündig statt. Im Wahlpflichtunterricht der 8. Klasse haben die SchülerInnen jeweils 2 Wochenstunden Französisch.

Von Anfang an wird das Lese- und Hörverstehen durch den Einsatz möglichst authentischer Text-, Film- und Musikbeispiele geschult. Voraussetzung für die Realisierung der einzelnen Kompetenzen ist das Verfügen über angemessene sprachliche Mittel und kommunikative Strategien. Mit Rücksicht auf den Schwerpunkt der mündlichen Kompetenz im Fremdsprachenlernen sieht der neue Rahmenplan vor, in Zukunft eine der vier Klassenarbeiten im 8. Schuljahr als mündliche Arbeit durchzuführen. Parallel dazu werden die wesentlichen Komponenten des Grundwortschatzes und der Elementargrammatik anhand der Chronologie eines französischen Lehrwerks vermittelt und in interaktiven Sprech- und Schreibsituationen angewendet.

Das frühzeitige Erlernen und Anwenden von Lernstrategien, der Umgang mit Texten und Medien sowie das Einüben kleiner Präsentationen führen dazu, dass diese Kompetenzen in der Oberstufe für die vertiefende Arbeit zur Verfügung stehen.

Sprachkompetenzen: Schreiben, Lesen, Sprechen, Hören

 

 

Französisch in der Sekundarstufe II (Qualifikationsstufe)

Die SchülerInnen können Französisch als Grundkurs (3 Wochenstd.) oder als Leistungskurs (5 Wochenstd.) für die 4 Semester bis zum Abitur wählen. Die vom Rahmenplan vorgesehenen Themenbereiche für die einzelnen Kurssemester sind für Grund- und Leistungskurs identisch, werden aber im LK inhaltlich komplexer und sprachlich anspruchsvoller behandelt. Folgende Schwerpunktthemen werden bis zum Abitur angeboten:

  1. Semester: Individuum und Gesellschaft
  2. Semester: Nationale und kulturelle Identität
  3. Semester: Eine Welt – Globale Fragen
  4. Semester: Herausforderungen der Gegenwart

Ergänzend zu den in der Sek. I erworbenen Kenntnissen sollen die SchülerInnen in diesen 4 Semestern zu zunehmend differenzierten Einstellungen zu den Kulturen im französischsprachigen Raum gelangen. Zahlreiche Unterthemen sowie landeskundliche, literarische und mediale Sujets begleiten die SchülerInnen bis zur Erlangung des im Abitur geforderten Abschlussprofils in den einzelnen Kompetenzbereichen. Darüber hinaus bietet das Askanische Gymnasium die Möglichkeit, nach gezielter Vorbereitung das sog. DELF-scolaire zu erwerben, das aufgrund seiner internationalen Anerkennung z.B. den Zugang zu einem französischsprachigen Studium erleichtert.

Französisch nicht nur im Klassenzimmer:

  • Einmal pro Jahr findet nach Möglichkeit und bei Interesse ein Austausch mit einem französischen Lycée statt. Derzeit stehen wir in Kontakt mit einer Schule in Marseille, mit der wir diesen „échange“ realisieren wollen.
  • Es werden französische Theaterstücke besucht und während der in Berlin stattfindenden Cinéfête auch Filme 

  • Es wird dazu angeregt, Brief- (Email-) Freundschaften mit französischen gleichaltrigen Jugendlichen anzubahnen und zu intensivieren.

  • Es werden Angebote (Workshops, Sprachanimationen) des Institut français Berlin sowie des Deutsch-Französischen Jugendwerks genutzt.

  • Geeignete Themen und literarische Unterrichtsinhalte werden in künstlerische Präsentationen transformiert, bei denen die SchülerInnen viele eigene Ideen und Fähigkeiten einbringen können:

    • selbstproduzierte Fotoromane, Comics und Videos,

    • Rollenspiele, Miniszenen und kleineTheaterstücke,

    • Puppenspiel aus Szenen eines Romans,

    • selbstverfasste Gedicht- und Liedkompositionen …

 

Et maintenant: Bonne chance, chers élèves!!

 

S. Leuchtenberger, W. Löchel für den Fachbereich Französisch