Evangelischer Religionsunterricht

Der Evangelische Religonsunterricht wird in allen Jahrgangsstufen 2-stündig angeboten und z.Z. von Klasse 7 bis 9 wahrgenommen. 

Der Besuch des RU ist freiwillig und erfordert eine gesonderte Anmeldung beim Übergang in die Oberschule.
Ich freue mich über alle, die mitmachen. Falls doch noch gegen die Teilnahme entschieden wird,
sollte die Abmeldung möglichst zum Halbjahres- bzw. Schuljahresende erfolgen.
Zu jedem Halbjahr stellen wir ein separates Religionszeugnis aus. Erstmalig ab dem nächsten Zeugnis gibt es einen Vermerk auf dem Schulzeugnis über die Teilnahme am RU, sofern die Eltern oder religionsmündigen Schüler und Schülerinnen diesem Vermerk nicht schriftlich widersprochen haben.

 Für die angemeldeten Schülerinnen und Schüler gelten  dieselben Regeln wie in jedem anderen Fach. Regelmäßige Teilnahme, Pünktlichkeit, das Führen eines Hefters gehören selbstverständlich dazu. Bücher müssen nicht angeschafft werden. Uns steht eine umfangreiche Materialsammlung zur Verfügung.

Unsere Exkursionen finden außerhalb der regulären Schulzeit statt. Das hat den Vorteil, dass ich die Freiwilligkeit der Angebote dadurch hervorhebe und der reguläre Unterrichtsbetrieb nicht gestört wird. Die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs werden sich gegenseitig in ihrer jeweiligen Kirchen besuchen. Unser Vorhaben für den 7. Jahrgang: In Wittenberg wollen wir uns von den Vorbereitungen zum Reformationsjahr 2017 inspirieren lassen, um eigenen Ideen für 2017 zu entwickeln.

Karola Peters- ev. Religionslehrerin am Askanischen Gymnasium

Katholischer Religionsunterricht

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird manchmal zwischen „gläubigen“ und „ungläubigen“ Menschen unterschieden, so, als gäbe es Menschen, die an gar nichts glaubten. 

Doch gibt es das wirklich? Glaubt nicht jeder Mensch an etwas oder jemanden?

Glauben Schülerinnen und Schüler, die sich um gute Noten bemühen, nicht daran, dass diese Noten ihnen einmal bessere Ausbildungs- und Berufschancen eröffnen werden?

„Glauben“ bezieht sich aber nicht nur auf einzelne Dinge, Personen oder Sachverhalte, sondern auf das Ganze des Lebens und das Ganze der Wirklichkeit. Katholische Christinnen und Christen glauben: „In Jesus Christus hat sich gezeigt, wer Gott ist und wie er für die Menschen da sein will. Durch Christus wird der Mensch zum Glauben gerufen und zugleich zum „Dasein für andere“ befreit und beauftragt (Würzburger Synodenbeschluss der deutschen Bischöfe zum katholischen Religionsunterricht).

 Andere Menschen vertrauen auf eine andere Sicht der Welt. Sie glauben zum Beispiel an eine andere Religion, an eine politische Ideologie, an eine philosophische Position, an den Zufall, an das Gesetz des Stärkeren oder an sich selbst.

Im Katholischen Religionsunterricht soll versucht werden, den christlichen Glauben zu durchdenken, und zwar so, dass deutlich wird, was er mit anderen Arten des Glaubens gemeinsam hat und was ihn von anderem Glauben trennt. Hier zeigen sich die wesentlichen Bildungsaufgaben des Katholischen Religionsunterrichtes, nämlich: 

  • Die Welt verstehen und deuten,
  • nach dem Sinn fragen,
  • über den Glauben nachdenken und
  • für Menschenwürde eintreten.

Daraus ergibt sich auch das Ziel des Katholischen Religionsunterrichtes: Junge Menschen sollen zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion befähigt werden. Auf diese Weise können sie zu begründeten, persönlichen Entscheidungen und Urteilen gelangen, die ihnen selbständiges und verantwortliches Handeln in unserer Gesellschaft ermöglichen. Dabei ist Katholischer Religionsunterricht ein Teil des religiösen Lern- und Erziehungsprozesses.

Im Gegensatz zu den anderen Fächern ist der Katholische Religionsunterricht am Askanischen Gymnasium ein freiwilliges Fach, welches in der Sekundarstufe I und II zusätzlich angeboten und unterrichtet wird. 

Der Lehrplan des Faches „Katholische Religion“ am Askanischen Gymnasium ist ausgerichtet am Rahmenplan des Erzbistums Berlin.

Ein besonderer Akzent im Lehrplan ergibt sich dadurch,
dass u. a. die großen Weltreligionen Judentum (7. Klasse), Islam (8. Klasse) Hinduismus und Buddhismus (9. u. 10. Klasse) behandelt werden
und auch vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen reflektiert werden.