Vernetzung mit anderen Fächern

Die kurzen Halbwertzeiten der Technik bewirken, dass diejenigen, die nur auf das Bedienen aktuell vorfindbarer Hardwareformate und Softwareversionen ausgerichtet sind, leicht die Orientierung verlieren.
Es ist zwingend notwendig, die Prinzipien zu kennen auf denen alle Varianten eines Informatiksystems basieren.
Die Bedienung von Systemen und das Erkennen und Beherrschen entsprechender Arbeitsmethoden versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Lage, künftige Entwicklungen besser zu beurteilen und ihre Vorkenntnisse und bestehenden Kompetenzen selbstständig weiterzuentwickeln. 
Beim Umgang mit Informatiksystemen geht es vor allem um die mit der Strukturierung von Information verbundenen Abstraktionsmethoden
und um die Verfahren zur systematischen Verarbeitung.
Der allgegenwärtige und alles durchdringende Einsatz von Informatiksystemen wird dadurch zumindest zu einem wesentlichen Teil durchschaubar.

Ein wesentliches Kennzeichen der Informatik ist ihre Interdisziplinarität.
Sie betrifft die Strukturen und Methoden des Denkens und Arbeitens fast aller Disziplinen und damit den beruflichen und privaten Alltag jedes einzelnen.

Im Informatikunterricht werden folgende Kompetenzen, die für alle Unterrichtsfächer relevant sind entwickelt:

- Konstruktives Vorgehen

- Präzises Analysieren

- Klares Spezifizieren

- Zielführendes Modellieren

- Implementieren (zumindest von Prototypen)

- Orientieren an den Anforderungen der Benutzer

- Systematisches Planen

- Arbeiten im Team

- Rasches Umsetzen neuer Erkenntnisse

- Erstellen und Nutzen digitaler Hilfsmittel

Das Fach Informatik liefert die notwendigen Kompetenzen, 
um die durch Informatiksysteme geprägte Lebenswelt
zu verstehen, beurteilen und  mit gestalten zu können.